Meanwhile somewhere in the world

Sein ganzes Leben lang dachte er, er sei etwas Besonderes, obwohl er eigentlich nie einen zwingenden Grund dazu gehabt hätte. Vielleicht dachte seine Mutter er wäre etwas Besonderes. Sie hatte aber wohl auch nur den einen Grund dazu: Er war ihr Kind. Irgendwie nachvollziehbar, aber wie konnte er selbst nur diesem Irrtum erliegen? Nun da war ein Moment am Strand in Brasilien. Da hatte es eine Strandschönheit das einzige weibliche Wesen weit und breit. Sie warf ihm vielsagende Blicke zu. Er nahm einfach an, dass sie vielsagend waren, aber eigentlich hatte er keine Ahnung was sie zu bedeuten haben. Am Anfang dachte er, er hätte seinen Caipirinha auf sein Hawaii Shirt gekleckert. Doch dann begann er zu verstehen. Die Blicke sind nett und bedeuten, dass er etwas Besonderes sei. Da stand er also da in seinen kurzen Hosen und dachte er sei etwas Besonderes und irgendwie hat er diesen Gedanken danach nie mehr ernsthaft hinterfragt. Bis jetzt wo es ihm wie Schuppen von den Augen fällt.

Life

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